Ihr aktueller Hoster ist langsam, teuer, schlecht erreichbar oder bietet keine neuen PHP-Versionen? Dann ist ein Umzug oft der beste Schritt. Das klingt aufwendig, aber mit guter Vorbereitung merkt niemand etwas davon: keine Stunden offline, keine verlorenen E-Mails. In diesem Artikel lesen Sie Schritt für Schritt, wie Sie Website, E-Mail und Domain ohne Ausfallzeit umziehen.
Wann ist ein Umzug sinnvoll?
- Ihre Website ist langsam, auch nachdem Sie Bilder und Plugins aufgeräumt haben.
- Ihr Hoster bietet keine unterstützte PHP-Version oder reagiert langsam auf Sicherheitslücken.
- Bei Problemen erreichen Sie niemanden, oder erst nach Tagen.
- Sie zahlen für Hosting, müssen Updates, Backups und Überwachung aber trotzdem selbst regeln.
Schritt 1: Erfassen Sie, was umzieht
Ein Umzug betrifft mehr als nur die Website. Machen Sie eine Liste:
- Die Website: Dateien und Datenbank.
- E-Mail: Welche Postfächer und Weiterleitungen gibt es, und wo liegen sie?
- Die Domain: Wo ist sie registriert, und wer verwaltet die DNS-Einstellungen?
- Weitere Dienste: etwa eine Anbindung an Ihre Buchhaltung, einen Newsletterdienst oder eine Google-Verifizierung im DNS.
Schritt 2: Erstellen Sie ein vollständiges Backup
Erstellen Sie vor dem Start ein vollständiges Backup Ihrer WordPress-Website und bewahren Sie es außerhalb des alten Servers auf. Dann können Sie jederzeit zurück.
Schritt 3: Übertragen Sie die Website auf den neuen Server
Kopieren Sie Dateien und Datenbank zum neuen Hosting. Bei WordPress geht das mit einem Migrations-Plugin oder von Hand. Richten Sie die Website danach auf dem neuen Server ein und testen Sie sie, bevor jemand etwas merkt, zum Beispiel über eine temporäre Adresse oder indem Sie nur Ihren eigenen Computer auf den neuen Server verweisen. Prüfen Sie die wichtigsten Seiten, Formulare und gegebenenfalls den Onlineshop.
Schritt 4: Bereiten Sie die E-Mail vor
Bei der E-Mail geht am häufigsten etwas schief. Legen Sie die Postfächer mit denselben Namen auf dem neuen Server an und übertragen Sie die vorhandenen E-Mails (per IMAP-Migration oder indem Sie sie vorübergehend in einem Mailprogramm speichern). Notieren Sie die neuen Einstellungen für Smartphone und Computer.
Schritt 5: TTL senken und DNS umstellen
Die DNS-Einstellungen bestimmen, auf welchen Server Ihre Domain zeigt. Senken Sie einen Tag vorher die TTL (die Speicherdauer dieser Einstellungen) auf wenige Minuten. Ändern Sie danach die DNS-Einträge oder verlegen Sie die Nameserver zum neuen Hoster. Da der alte Server noch läuft, bleibt Ihre Website während der Umstellung erreichbar; Besucher landen automatisch auf dem neuen Server.
Schritt 6: Prüfen und aufräumen
- Prüfen Sie, ob das Schloss (SSL-Zertifikat) auf dem neuen Server funktioniert.
- Senden Sie Test-E-Mails hin und her und prüfen Sie, ob Formulare auf Ihrer Website ankommen.
- Prüfen Sie in der Google Search Console, dass keine neuen Fehler auftauchen.
- Lassen Sie das alte Hosting noch ein bis zwei Wochen weiterlaufen, falls doch etwas fehlt. Kündigen Sie es erst dann.
Und die Domain?
Ihre Domain können Sie ebenfalls zum neuen Hoster umziehen, das muss aber nicht gleichzeitig passieren. Für den Transfer benötigen Sie meist einen Auth-Code (auch Transfer-Code oder AuthInfo genannt), den Sie bei Ihrem aktuellen Registrar anfordern. Achten Sie auf das Laufzeitende Ihres aktuellen Vertrags, damit Sie nicht doppelt zahlen.
Lieber ohne Sorgen? Wir ziehen Ihre Website, E-Mail und Domain für Sie um, inklusive Test und ohne Ausfallzeit. Danach läuft Ihre Website auf unseren eigenen Servern, mit täglichen Backups und Wartung, bei der jedes Update zuerst mit Verploy an einer Kopie getestet wird.
Möchten Sie wissen, ob sich ein Umzug für Ihre Website lohnt?
Hinterlassen Sie unten die Adresse Ihrer Website. Wir prüfen Geschwindigkeit, PHP-Version, Sicherheit und Auffindbarkeit, und Sie erhalten per E-Mail einen persönlichen Bericht mit den drei Verbesserungen, die am meisten bringen. Kostenlos und unverbindlich.
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